Die anhaltenden Kriege, das Ende der Schiffahrt auf dem Rhein und veraltete landwirtschaftliche Produktionsmethoden, die mit der raschen Bevölkerungsentwicklung nicht Schritt halten konnten, führten zu einer zunehmenden Verarmung. Auch die Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft änderte nichts an den schwierigen Lebensbedingungen im Grenzland. Die Suche nach einer neuen Zukunft, die Hoffnung auf Neubeginn in einer besseren Welt, führte zahlreiche Menschen zu den Auswanderungsagenturen in Basel. Die allgemeine Verelendung führte in der Mitte des 19. Jh. so weit, dass die Auswanderung durch die Behörden notgedrungen gefördert werden musste.